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Tarifvertrag vw hamburg

Auto5000 ist Teil des Versuchs, die Automobilproduktion bei VW komplett umzustrukturieren. Die Hauptidee ist, die VW-Belegschaft und ihre Ansprüche zu zersplittern und die zersplitterten Teile miteinander in Konkurrenz zu setzen. Ziel ist es, die Arbeitskosten generell zu senken.4 Das Hauptproblem für VW war die Gründung von Zulieferbetrieben mit schlechteren Arbeitsbedingungen im Vw-Stammwerk Wolfsburg. Der VW-Konzern saugte all jene arbeitswilligen Menschen an und musste sie nach dem Tarifvertrag beschäftigen. Die Krise der Automobilindustrie in den 1990er Jahren wurde zum notwendigen Hebel. VW verkleinerte sein Hauptwerk. Die Produktion bestimmter Teile wurde in andere VW-Werke ausgelagert, VW stellte die Einstellung von Mitarbeitern ein und beschwerte sich über Überkapazitäten. Andererseits ist die IG Metall nicht in der Lage, sich vollständig von den Auto5000-Beschäftigten zu distanzieren: 2006, als der Tarifvertrag auslief und die Arbeiter intensiv debattierten und ihre eigenen Forderungen entwickelten, wurde die Gewerkschaft zunächst beim Nacken erwischt und dann beschlossen, die Arbeiter ihr Ding machen zu lassen, obwohl sie sie lange an der Spitze der Gewerkschaft hielten. Die Arbeiter organisierten mehrere symbolische Streiks, an denen bis zu 4.000 Arbeiter beteiligt waren. Auch einige VW-Beschäftigte nahmen daran teil. Das Hauptanliegen der Arbeitnehmer war – abgesehen von einer Lohnerhöhung – die Senkung des Drucks innerhalb der Teams: Die Arbeiter konnten sich gegen die Forderungen der Geschäftsleitung wehren, den Teambonus und den Urlaub an die allgemeine Krankenstandsquote zu knüpfen. Danach versuchte die IG Metall, die Kontrolle zurückzugewinnen.

Sie schlugen den Arbeitern vor, die Führung wieder in professionelle und erfahrene Hände zu legen… “Ihr Jungs, die ihr ehemalige Arbeitslose seid, seid nicht wirklich in der Lage, diesen Job zu machen.” Einzelne Aktivisten wurden unter Druck gesetzt. Derzeit scheint die Mischung aus Druck und Verstrickung in stumpfe Gewerkschaftsvorstandsaktivitäten die Begeisterung weitgehend erstickt zu haben. Mit dem Beschäftigungspakt von 2004 wurde ein zweiter interner Tarif für neue Mitarbeiter vereinbart. Er basierte auf dem Landestarifvertrag für Niedersachsen und war damit deutlich schlechter als der alte Betriebsvertrag I. Auch das Verhältnis zwischen VW-Beschäftigten und Auto5000-Beschäftigten änderte sich. Die VW-Beschäftigten haben gesehen, dass die neue Erwerbsbevölkerung kein Haufen “demoralisierter Arbeitsloser” ist. Darüber hinaus hat der VW-Betriebsrat im Herbst 2006 einen Tarifvertrag unterzeichnet, der besagt, dass künftige Lohnerhöhungen bei VW an den regionalen Metallsektor-Tarifvertrag gekoppelt sind. Die VW-Beschäftigten behalten ihren (besseren) Tarifvertrag, bekommen aber bis 2011 keine eigenständige Lohnerhöhung. Diese Tatsache schränkt den Korporatismus des Betriebsrats ein, zumindest was die Lohnpolitik betrifft.

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